Abtrennungs- & Unwirklichkeits-Check-in, Kostenlose 20-Fragen-Selbstreflexion
Fühlst du dich manchmal wie neben dir selbst, unwirklich, oder weißt nicht mehr, wo die Zeit geblieben ist? Eine Selbstreflexion zu vier Bereichen: Abtrennung von dir selbst, Unwirklichkeit der Umgebung, Vertiefung und Abdriften sowie alltägliche Gedächtnislücken. Dies ist ein Selbstreflexions-Tool, keine klinische Diagnose.
Was ist Abtrennungs- & Unwirklichkeits-Check-in?
Dieser Check-in betrachtet vier alltägliche Erfahrungen, an denen die meisten Menschen vorbeigehen, ohne sie beim Namen zu nennen. Abtrennung von dir selbst fragt danach, ob du dich manchmal fühlst, als würdest du dich selbst von außerhalb deines Körpers beobachten, oder als wären deine Gefühle gedämpft, wie hinter Glas. Unwirklichkeit der Umgebung erfasst Momente, in denen ein vertrauter Ort, eine vertraute Person oder ein vertrauter Gegenstand plötzlich verschwommen, fern oder wie im Traum wirkt, obwohl sich objektiv nichts verändert hat. Vertiefung & Abdriften untersucht, wie leicht du dich so sehr in ein Buch, ein Tagträumen oder deine eigenen Gedanken vertiefst, dass die Welt um dich herum und die Zeit verschwinden. Und Alltägliche Gedächtnislücken prüft, ob gewöhnliche Zeitabschnitte – etwa eine Autofahrt, ein Gespräch oder eine Besorgung – aus deiner Erinnerung verschwinden und manchmal erst später wieder auftauchen, als Hinweise, die du nicht recht einordnen kannst.
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Eines sollte man klar sagen: Ein wenig von jedem dieser Erlebnisse gehört zum Menschsein dazu. Eine Stunde über einem guten Buch zu verlieren, irgendwo anzukommen, ohne sich an die Fahrt zu erinnern, oder dass ein Ort nach einer schlechten Nacht für einen Moment fremd wirkt – das passiert fast jedem gelegentlich, besonders unter Stress, Erschöpfung oder Trauer. Entscheidender ist meist, ob mehrere dieser Erfahrungen gemeinsam als Muster auftreten, ob das für dich neu ist, ob es anhält und ob es anfängt, sich auf die Arbeit, Beziehungen oder dein Gefühl von Kontinuität im eigenen Leben auszuwirken.
Dieser Check-in ist ein Selbstreflexions-Tool, keine Diagnose, und er ersetzt keine Abklärung durch eine approbierte Fachperson. Er bezieht sich gezielt auf alltägliche Erfahrungen von Abtrennung, Unwirklichkeit, Vertiefung und Gedächtnislücken. Er ist kein Screening-Instrument für die Dissoziative Identitätsstörung oder eine andere Diagnose – eine solche kann nur eine vollständige Untersuchung durch eine approbierte Fachkraft stellen. Wenn sich das, was du bemerkst, neu oder belastend anfühlt oder anfängt, deinen Alltag zu beeinträchtigen, lohnt es sich, bald und nicht erst später mit einem Arzt oder einer Fachperson für psychische Gesundheit zu sprechen. In Großbritannien kannst du dafür deinen Hausarzt bzw. deine Hausärztin (GP) oder NHS 111 kontaktieren. In den USA ist ein Hausarzt bzw. eine Hausärztin oder die psychologische Beratungsstelle deiner Hochschule oder Gemeinde ein guter erster Anlaufpunkt.